Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

Projekttag 2014 - Zeitzeugen

Das Bürgerhaus Grünau bietet mit seinem Ambiente eine besonders gute Kulisse für das Zeitzeugenprojekt. 14 SchülerInnen aus den Klassen 8 bis 10 trafen sich dort mit Herrn Eckstein, der mittlerweile 88 Jahre alt ist. Er erzählte sehr bewegend über sich in der Zeit des Nationalsozialismus. Er sprach darüber, wie es war, als er als "Halbjude" das Land verlassen musste und mit einem Kinderheim durch halb Europa ziehen musste, um irgendwie zu überleben.

Die Schüler waren äußerst gespannt, man hätte eine Stecknadel fallen lassen können, so ruhig war es. Es war sehr umfassend, was die Schüler zu hören bekamen und sie waren emotional sehr gefordert.

Projekttag 2014 - Mein Kiez, meine Stadt

Die Klasse 9.4 traf sich in der Alten Feuerwache in Berlin-Kreuzberg mit einer anderen 9. Klasse aus Berlin Reinickendorf. Die Projektleiter teilte die Schüler in drei Gruppen ein, bestrebt Freunde und Mitschüler zu trennen.

In den einzelnen Gruppen stellten sich die SchülerInnen vor, machten Kennenlernspiele, gestalteten ihren eigenen Kiez, sprachen über Ängste und interviewten Personen der jeweils anderen Schule. Der Vormittag endete mit selbsterdachten Rollenspielen zu den Themen Vorurteile und Rassismus.

Nachdem wir am Anfang sehr skeptisch waren, machte es zunehmend mehr Spaß und wir überlegen gerade, ob wir uns mit den Reinickendorfern noch einmal treffen.

Projekttag 2014 - Ein Leben in Stille und Dunkelheit?!

Die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen lernten an diesem Tag etwas über Taubheit und Blindheit. Gemeinsam wurde mit Hilfe des Romans die Geschichte der taub-blinden Helen Keller erarbeitet.

Der Verein unerhört e.v. hat das Märchen vom gestiefelten Kater in Gebärdensprache erzählt und den Kindern anschließend einige Gebärden beigebracht. Die Schülerinnen und Schülern haben das Thema sensibel und ernsthaft aufgenommen und mit großem Interesse verfolgt. Insgesamt war es ein gelungener Exkurs.

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