Mittelstufe 7-10
Das Konzept zum Unterricht in den Jahrgangsstufen 7-10 bietet Orientierung und Transparenz für die Unterrichtsarbeit und stellt den Bezugsrahmen für das pädagogische Handeln der Lehrkräfte dar.

Es soll dem Anspruch gerecht werden, eine Schulgemeinschaft zu schaffen, in der niemand ausgegrenzt wird, in der alle Schülerinnen und Schüler entsprechend ihren Fähigkeiten gefordert und gefördert werden und in der alle Schulabschlüsse erreichbar sind.
1. Jahrgangsteams
Alle Lehrkräfte, die in einer Klassenstufe unterrichten, bilden ein Jahrgangsteam. Regelmäßig erfolgen gemeinsame Sitzungen, in denen aktuelle Aufgaben und Termine besprochen und klassenübergreifende Vorhaben geplant werden. Die pädagogische Arbeit wird begleitet und unterstützt durch Sozial- und Sonderpädagogen und im Bedarfsfall durch Schulhelfer.
2. Lernstrukturen
Der Unterricht in der Mittelstufe erfolgt auf der Grundlage der Stundentafel im gebundenen Ganztagsbetrieb.
Dieses Unterrichtsangebot wird ergänzt durch Lernzeiten. Anknüpfend an den aus der Grundstufe bekannten
Freiarbeitsstunden lernen die Schülerinnen und Schüler selbsttätig zu werden und ihre Arbeitsprozesse zu organisieren. Auf unterschiedlichen Niveaustufen werden Unterrichtsinhalte aus den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch vertieft. Die Strukturierung und Dokumentation der eigenständigen Arbeit erfolgt im Logbuch.
In den Klassenstufen 9 und 10 werden die Schülerinnen und Schüler gezielt auf die Abschlussprüfungen vorbereitet. Dazu erstellen sie bereits im 9. Jahrgang im Rahmen der Epochalen Lernzeit (ELZ) zu einem Thema ihrer Wahl ein Portfolio, dessen Inhalte zu einem späteren Zeitpunkt präsentiert werden. Im 10. Jahrgang arbeiten sie im Rahmen der Abschlussbezogenen Förderung (AFö) unter Anleitung der Fachlehrer differenziert an eigenen Stärken und der Überwindung von Schwächen in Vorbereitung auf den angestrebten Schulabschluss.
In allen Jahrgängen erfolgt darüber hinaus durch Doppelsteckung in einzelnen Unterrichtsfächern eine gezielte Unterstützung der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf.
Alle Schülerinnen und Schüler wählen mit Beginn der 7. Klasse einen Wahlpflichtkurs. Die angebotenen Themenbereiche umfassen derzeit die 2. Fremdsprache Spanisch, Angewandte Informatik, Naturwissenschaften, Künstlerisch – kreativer Bereich sowie Arbeitslehre.
Voraussetzung für das Belegen der zweiten Fremdsprache ist ein Notendurchschnitt von 2,5 in den Fächern Deutsch und Englisch.
Schülerinnen und Schüler, deren Leistungen nach Teilnahme am Regelunterricht in den Klassenstufen 7 und 8 erwarten lassen, dass sie die Schule ohne Abschluss beenden werden, wird im Rahmen des Dualen Lernens die Möglichkeit geboten, in den darauffolgenden Klassenstufen in einer Praxislerngruppe zu lernen. In Kooperation mit dem CJD können durch vorberufliche Bildung und Qualifizierung und einer damit oftmals verbundenen höheren Motivation Voraussetzungen geschaffen werden, um die Schülerinnen und Schüler doch noch zu einem Schulabschluss zu führen.
3. Begleitende Projekte
Service-Learning
In den Jahrgangsstufen 8 und 9 erwerben die Schülerinnen und Schüler durch ihr Engagement in gemeinnützigen Einrichtungen soziale Kompetenzen. Diese Tätigkeiten werden im Rahmen des Ethikunterrichtes mit den Schülerinnen und Schülern geplant und reflektiert und mit den Lehrplaninhalten verknüpft.
Werkstätten
In den Jahrgangsstufen 7 und 8 erhalten die Schülerinnen und Schüler ein vielfältiges durch zahlreiche außerschulische Partner unterstütztes Werkstattangebot, das ihnen Gelegenheit gibt, entsprechend ihren individuellen Interessen Wissen und Fähigkeiten zu erwerben.
Berufsorientierung
Grundlage der Berufsorientierung bildet das seit vielen Jahren bewährte Berufsorientierungskonzept. Systematisch werden die Schülerinnen und Schüler ihrem Alter entsprechend mit den Möglichkeiten der modernen Berufswelt vertraut gemacht. In den Klassenstufen 9 und 10 erfolgt eine individuelle Beratung in der Schulsprechstunde. Das dreiwöchige Betriebspraktikum im Jahrgang 9, der vorbereitete Besuch der Studien- und Ausbildungsmesse vocatium, der Besuch des BIZ sowie die Betreuung einzelner Schülerinnen und Schüler durch das Berliner Netzwerk für Ausbildung soll die Schülerinnen und Schüler gut auf die Berufswelt vorbereiten.
Partizipation
Regelmäßig findet in allen Klassen der Klassenrat statt. Hier werden nicht nur klasseninterne Probleme besprochen, sondern er dient auch der demokratischen Partizipation.
Wesentlicher Pfeiler bei der Umsetzung des Konzeptes und Erfolgsgarant ist die regelmäßige Zusammenarbeit mit den Eltern. Diese wird erreicht durch kontinuierlichen Informationsaustausch zwischen Schule und Elternhaus über das Logbuch, die Teilnahme an den Schüler-Eltern-Lehrer (SEL) Gesprächen, den Klassen- und den thematischen Elternabenden sowie den Fachlehrergesprächen.
Darüber hinaus gibt es zahlreiche Möglichkeiten der Unterstützung unserer Arbeit durch die Eltern bspw. im Zusammenhang mit unserem traditionell stattfindenden Schulfest - oder durch die Mitgliedschaft im Förderverein unserer Schule.

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