Sonderpädagogik: Elternarbeit

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Mit Elternarbeit ist zu allererst die Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten gemeint, darüber hinaus sind aber alle Menschen angesprochen, die am Erziehungsprozess des Kindes beteiligt sind.

Der Aufbau einer vertrauensvollen Kommunikation ist der erste Schritt zu einer guten Zusammenarbeit. Dazu sind wir Sonderpädagogen immer bemüht verschiedene Zeiten, Zeitspannen und Orte anzubieten. Nur im direkten Miteinander lassen sich Beziehungen herstellen. Unser Ansatz bei der Elternarbeit ist lösungsorientiert. Wir wollen die Eltern als Experten für ihre Kinder wahrnehmen und ihre Wirklichkeiten und Sichtweisen akzeptieren und damit auch ihre Erwartungen an uns als Pädagogen und an das System Schule.

Dabei sind wir bestrebt klare Botschaften zu senden und Wahrnehmungen, Wirkungen und Interpretationen zu unterscheiden und zu spiegeln. Manchmal ist unsere Aufgabe dabei auch, Botschaften von Pädagogen, Ärzten, Therapeuten oder Sozialarbeitern zu "übersetzen".

Um Sicherheit geben zu können, treffen wir Vereinbarungen mit allen Beteiligten.

Zu unseren wesentlichsten Aufgaben zählen der Austausch über die Beobachtung der Entwicklung des Kindes und seines Umfeldes, die Beratung von Eltern und Kind über den schulischen Werdegang, Zuhören in Gesprächen mit dem Kind, den Eltern und anderen.

Wir Sonderpädagogen sind zusätzliche Bezugspersonen für Schülerinnen und Schüler und deren Eltern.