Sonderpädagogik: Motopädie

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Motopädie stellt als Lehre eine pädagogisch ausgerichtete Form zur Persönlichkeitsbildung dar, die in verschiedenen Bereichen arbeitet:

  • Kindergarten, Schule
  • Geistiger Entwicklung
  • Lernen
  • emotional-sozialen Bereich
  • körperliche Entwicklung


Motopädagogik ist eine Methode des Fachgebietes der Pädagogik und ist als Erziehung durch Bewegung anzusehen. Es ist eine ganzheitliche Maßnahme, die Bewegung in den Mittelpunkt stellt.

Als zweites stellt sich die Mototherapie als eine Wissenschaft dar, die zur Behandlung von Auffälligkeiten, Retardierungen und Störungen im senso- und psychomotorischen Leistungsbereich zu sehen ist.

Motopädie sieht den Menschen in seiner Gesamtheit und geht bei der Arbeit mit dem Kind von dessen Stärken, nicht den Defiziten aus. Bewegung ist ein Zusammenspiel von Wahrnehmen, Handeln, Verhalten und Verarbeiten. Der Mensch konstituiert sich durch/über Bewegung seine Umwelt.

Da in der Grünauer Schule kein ausgebildeter Motopäde tätig ist, beschränkt sich unser Angebot auf die Psychomotorik, die von Herrn Böck angeboten wird. Er hat in diesem Bereich eine fundierte universitäre Ausbildung und auch viele Jahre an der HU zu Berlin in diesem Bereich als Dozent gearbeitet.

Eng verknüpft mit diesem Fachgebiet ist die Unfallverhütung: je sicherer Kinder sich bewegen, desto besser antizipieren sie im Straßenverkehr und kommen nicht so leicht "unter die Räder".

Zusammenfassend orientiert sich also die Arbeit in der Psychomotorik an den Prinzipien:

  • vom Einfachen zum Komplexen
  • vom Leichten zum Schweren
  • vom Bekannten zum Unbekannten


Durch das Erfahren und Erlernen in verschiedenen Wahrnehmungsebenen wird das Kind in seiner Ich-, Sach- und Handlungskompetenz gefordert und gefördert.