Sonderpädagogik: Anschlussfähigkeit

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Unter Anschlussfähigkeit werden die Bedingungen verstanden, die von der Schule geschaffen werden müssen, um dem Kind reibungslose Übergänge innerhalb der verschiedenen Schulphasen zu schaffen.

Dies beginnt mit dem Übergang vom Kindergarten in die Schule. Diesen soll die Grundschule nicht nur vorbereiten, sondern auch begleiten. In der Grünauer Schule existieren schon länger enge Verbindungen mit den umliegenden Kitas. Auch finden regelmäßig Treffen aller am Erziehungsprozess Beteiligten statt.

Die nächste Phase ist für manchen Schüler der Übergang von der Grundschule in eine weiterführende allgemeinbildende Schule. Hier stehen die Sonderpädagogen den Klassenlehren begleitend zur Seite.

Ein entscheidender Schritt ist der Übergang von der 6. in die 7.Klasse.

Für die Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule ist es nicht wie in anderen Schulen notwendig, eine Förderprognose zu erstellen, deren Grundlage gemäß §56 Abs.2 des Schulgesetztes die gezeigten Leistungen und die beobachteten Kompetenzen sind. Sollten Schülerinnen oder Schüler unsere Schule allerdings verlassen, wird die Förderprognose für sie erarbeitet, in einigen Fällen auch mit Unterstützung der Sonderpädagogen als Fachkräfte.

Als letzte Phase tritt der Übergang von der 10. Klasse in das Berufsleben, in weiterführende Oberstufenzentren oder in verschiedene Möglichkeiten der berufsorientierten Lehrgänge - je nach Schulabschluss - ein.

Zusammenfassend orientiert sich also die Arbeit in der Psychomotorik an den Prinzipien:

Um auch Schülern mit Lernschwierigkeiten in diesem Teil ihres Schullebens gerecht zu werden, wird in der Grünauer Schule eine Praxisklasse eröffnet, deren Schwerpunkt- wie der Name schon sagt - auf der / in der Praxis liegt, d.h. die Kooperationspartner befinden sich außerschulisch und die Schüler lernen in verschiedenen Räumen/ Schwerpunkten auch außerhalb der Schule.

Die Sonderpädagogen begleiten die unterrichtenden Lehrer/innen und stehen unterstützend zur Seite. Dieses Angebot der Hilfe gilt auch für Schüler/innen, die sich mit ihren Problemen an die Sonderpädagogen wenden können.